Fahren fahren fahren – durch nichts

Ja, an diesem Tag war die Landschaft wirklich langweilig. Flach und sonst nichts. Da freut man sich dann über nette Gesellschaft im Auto, was bei unserem der Fall war.

Obwohl die Landschaft nichts zu bieten hatte, gab es mal den einen oder anderen Fotostopp. Wobei, das fotografisch einzig interessante, war die Pferdeherde. Und die standen leider auch recht weit weg. Ja, Pferde sind ja scheue Tiere. Und einige waren so dumm und wollten näher hingehen… danach standen sie noch weiter weg. Ebenfalls wollten sich die Pferde nicht wirklich fotografieren lassen. So habe ich nun viele Fotos von Pferdehintern. Hinzu kam, dass wir viel zu lange in der Kälte rumstehen mussten. Gut, dafür kann man nun niemandem einen Vorwurf machen, da in einem der anderen Autos jemand krank wurde, und wir warten mussten.

Nach den Pferden ging es dann ohne Stopps weiter ins nächste Dorf und dort ins „Krankenhaus“. Ohne Stopps bedeutet aber auch noch mehr als 2 Stunden Fahrt. Und da kann man auch schon mal ein Ger und eine Ziegenherde am Horizont mit einem Dorf verwechseln. Ja, ist uns tatsächlich passiert. Die Ziegen hielten wir für die üblichen Holzhütten und das Ger für die Schule. Schliesslich sahen die Dörfer ja immer gleich aus: Grosses weisses Gebäude, welches die Schule ist, und darum herum viele Holzhütten. Und ja: WIR!!! Ich war nicht die einzige, welche Ziegen nicht von Holzhütten unterscheiden kann. Beim Näherkommen bemerkten wir dann ganz enttäuscht, dass es halt doch nur Ziegen waren 😦

Übrigens bemerkt man ein Dorf bereits, bevor man es sieht. Bevor das Dorf in Sichtweite ist, hat man nämlich bereits wieder Handy-Empfang. Und die Handys unserer Fahrer begannen da immer gleich wie wild zu Piepsen, weil die ganzen verpassten SMS nun endlich reinkamen.

Im Dorf gab es dann wieder einen längeren Stopp. Warten, bis das „Krankenhaus“ öffnet. Da ist man dann echt froh, wenn man selber nichts hat, und auf die medizinische Versorgung in der Mongolei angewiesen ist. Aber anscheinend ging es nur darum, starke Schmerztabletten zu kriegen, und diese hatten sie im Angebot. Und wir selber hatten auch eine Ärztin dabei, die prüfen konnte, ob sie das richtige kriegt.

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