On the Road – Tag 5

Der 5.te Tag auf unserer Tour durch die Mongolei war eher ereignislos und zeichnete sich dadurch aus, dass das Highlight eine Dusche mit Wasserdruck und lauwarmen Wasser war.

Begonnen hat er zwar mit einem wunderschönen Sonnenaufgang. Leider in einer total flachen Landschaft, so dass die Fotos zwar den Sonnenaufgang zeigen, ansonsten aber langweilig sind.

Weiter ging es dann mit Fahren und einem Stopp in einem Dorf. Dort machten wir mit einer Wooden Toilet ohne Türe Bekanntschaft (immerhin hatte man ja durch die drei Wände darum herum etwas Privatsphäre) und ich machte vor allem auch mit der Tatsache Bekanntschaft, dass die Mongolen kleiner sind. Habe mir nämlich in besagter Wooden Toilet so richtig heftig den Schädel gehauen. Ja, ein Dach hatte sie. ca. auf der Höhe von 1.70m angebracht, wenn nicht sogar noch tiefer.

Ebenfalls fanden wir in dem Dorf ein Ding, welches wir einfach mal „Shit Hole“ nannten. Keine Ahnung, ob es das war. Es sah jedenfalls so aus. Allerdings war es direkt an der Strasse und ohne irgendeinen Sichtschutz darum herum.

Weiter ging es dann mit Fahren und einem Picknick. Mit: Tadaaa!!!! Dumplings! Ich glaube, das war der Tag, wo ich beschloss, dass ich nun genug davon habe…

Kurz nach dem Mittagessen dann auch schon die Ankunft im Ger-Camp, wo wir Zeit hatten, mal etwas zu relaxen. Haben wir zu einem kleinen Spaziergang benutzt. Weg durften wir allerdings erst nach ausdrücklicher Warnung des Guides, dass wir ganz gut aufpassen sollen wo wir hintreten. Giftschlangen. Da war mir dann auch klar, warum die Gers dieses Mal nicht direkt auf dem Boden aufgebaut waren, sondern auf Betonsockeln standen.

Nach dem Spaziergang dann wieder ein Kloster. Dieses Mal aber leider auch nichts spektakuläres. Und dann endlich, nach diesem ganzen dahintröpfelnden Programm, das Highlight des Tages: Duschen!!! Gut, geduscht habe ich auch in anderen Ger-Camps. Dies entweder mit kaltem Wasser oder mit eher nur tröpfelndem Wasser oder mit einer Kombination aus beidem. In diesem Ger-Camp gab es so was ähnliches wie Wasserdruck. Und das auch noch lauwarm. Was von mir gleich genutzt wurde, um mir auch endlich mal wieder die Haare zu waschen 🙂 Da lernt man den Luxus zu Hause so richtig zu schätzen.

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3 comments

  • Japanische Dumplings schmecken sowieso besser 😀 Aber ich weiß schon, wie du das meinst. Wie kamst du eigentlich auf die Idee mit der Mongolei? Als Stadtkind würden mich eher Städte reizen. Allenfalls Tagestrips in ländliche Regionen. Daher Daumen hoch für dich!

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    • Werde ich probieren. Werde im Mai wahrscheinlich nach Japan reisen 😀

      Die Idee mit der Mongolei.. Weiss auch nicht. Hatte zu viel Zeit, weil ich zwei Wochen krank war. Und in den wachen Momenten habe ich unterschiedliche Reiseangebote durchgeschaut. Und am Schluss hatte ich einfach irgendwie das Gefühl, dass es als nächstes die Mongolei wird. Bei mir werden die Entscheide immer so gefällt. Alles mögliche anschauen, und irgendwann sagt der Bauch ja.

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