Wildpferde

Am letzten Tag auf unserem Roadtrip ging es zum Khustain National Park. Dort leben Wildpferde, auch Takhi Pferde oder Przewalski Pferde genannt. Diese wurden in den 90er Jahren im Nationalpark wieder angesiedelt und leben nun dort. Das Ziel war es also, diese Pferde zu sehen.

Leider hatten wir dazu nur ca. 2 Stunden Zeit. Jedem, der eine Individual-Reise plant würde ich empfehlen, sich mindestens 2 Tage Zeit für diesen Nationalpark zu nehmen. Man kann nämlich auch schöne Wanderungen machen, worauf ich Lust gehabt hätte. Aber nein, dazu war leider keine Zeit. Wir kamen erst am frühen Nachmittag an und am nächsten Tag mussten wir bereits zurück nach Ulaanbaatar. Unser Plan war deswegen folgender: Ankunft im Camp, beziehen der Gers und 2 Stunden Pause, und dann los mit den Autos, um die Pferde zu sehen. Weil erst am späten Nachmittag kommen diese wieder von den Bergen runter ins Tal. Tja, schade.

Gut, Pferde gesehen haben wir. Und jetzt beginnt gleich wieder die Raunzerei (muss ja beweisen, dass ich österreichische Gene in mir trage *hüstel*): Beim ersten Stopp waren die Pferde einfach zu weit weg für meine Ausrüstung. Ein Teleobjektiv besitze ich nicht, und dasjenige, das ich mit hatte, geht nur bis 105mm. Und meine Vollformat-Kamera hat keinen Crop-Faktor, 105mm Brennweite sind also auch wirklich 105mm Brennweite. Und nix anderes. Zum Glück hat ja meine Kamera eine hohe Auflösung, so dass man die Fotos am PC noch einigermassen beschneiden konnte.

Beim zweiten Stopp dann waren die Pferde zwar näher, dafür war dann aber das Licht absolut miserabel. Sie standen genau im Wechsel von Schatten zur Sonne. Yeah!!! Das hat dann dahingehend geendet, dass alle anderen fotografiert haben wie wild, und ich nach ca. 10 Fotos bereits fertig war. Wozu auch mehr machen, löscht man dann ja zu Hause eh alle (tat ich übrigens wirklich). Da aber alle wie wild fotografierten blieben wir relativ lange, so dass der Schatten wanderte und die Pferde irgendwann komplett im Schatten standen. Diese Chance habe ich dann doch nochmals genutzt. Mit „nur“ Schatten lässt sich ja arbeiten.

Alles in allem aber trotzdem ein schönes Erlebnis, diese Pferde endlich mal in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen.

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