Hakone Nationalpark – oder wenn Fotografen alleine unterwegs sind

Den zweiten Tag im Hakone Nationalpark verbrachte ich zum Glück komplett alleine. Immer noch leicht geschädigt von der Reisegruppe, fasste ich mir deswegen am Abend den festen Vorsatz, zum Sonnenaufgang mal aufzustehen… Naja… Vorsätze… Und ich alleine… Der Vorsatz war aber trotzdem mal da, und der Wecker wurde entsprechend gestellt. Und selbstverständlich auch die Ausrüstung entsprechend vorbereitet.

Leider gibt es aber einige Idioten auf dieser Welt. Und ab und zu zähle ich mich da auch selber dazu. Und solche Idioten vergessen dann schon mal das Thema Zeitverschiebung und lassen das Handy die ganze Nacht durch laut. Das war es übrigens die ganze Reise durch. Und bis auf dieses eine Mal, war es auch kein Problem. Aber natürlich erhalte ich genau dann Mitten in der Nacht einen Anruf. Und vorbei war es mit den guten Vorsätzen. Der Wecker wurde neu gestellt und ich habe mal gemütlich ausgeschlafen.

Danach ging es dann los. Mit der gesamten Fotoausrüstung und meinem Gepäck für die eine Übernachtung. Also, so ca. 8kg Rucksack, 3kg Stativ und noch eine Tasche mit ein paar Kleidern drin. Und so will man dann natürlich einen Nationalpark zu Fuss und mit dem Bus erkunden. Und ist gezwungen, diese doofe Stativ den ganzen Tag mitzuschleppen. Für nichts und wieder nichts. Weil zum Aufstehen für den Sonnenaufgang war man dann ja zu faul. Aber wenn es irgendwie gehen muss, dann geht es halt auch irgendwie.

Dafür geniesst man dann aber auch die Zeit entsprechend alleine. Gleich beim ersten Stopp, einem Schrein, wurden mal gemütlich drei Runden gedreht. Pro Objektiv eine Runde. Und keiner, der daneben steht, sich langweilt und nur herumstresst. Einfach herrlich.

Der restliche Tag war dann allerdings immer so ein auf und ab. Sobald ein Fotomotiv da war, war die Welt toll und wunderbar. Sobald wieder gehen auf dem Plan stand, habe ich mich selber nur noch verflucht.

Ach ja, und was auch passiert, wenn ich als Fotografin alleine unterwegs bin: Ich habe eigentlich keine Ahnung, was ich da nun genau alles fotografiert habe. Erkundigen? Reiseführer lesen? Wozu auch, ich habe ja meine Kamera.

Deswegen gibt es nun einfach mal ein paar Eindrücke von dem Schrein im Nationalpark, ohne dass ich dazu wirklich mehr erzählen könnte. Fotos müssen reichen.

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