Lomography Konstruktor

Was schenkt man einer Hobby-Fotografin zu Weihnachten? Richtig, etwas, das mit ihrem Hobby zu tun hat. Und da Kameras und Objektive nun mal wirklich teuer sind (zumindest die, die ich gerne hätte) und Filter und co. eher „langweilige“ Geschenke sind, muss man also etwas Ausgefallenes finden. Und da bietet sich so was wie eine Kamera zum Selberbasteln natürlich an.

Somit habe ich also zu Weihnachten einen Lomography Konstruktor gekriegt. Hübsch in eine Schachtel verpackt sind viele kleine Plastikteile (erinnert an ein Modellflugzeug – vor dem Zusammenbauen) sowie viele, wirklich viele, kleine, wirklich keine, so richtig ekelhaft kleine, winzig kleine Schrauben.

Davon (und auch vom gesamten Zusammenbau-Prozess) gibt es leider keine Fotos. Warum? Weil ich schlicht und einfach nicht auf die Idee kam. Zu begeistert war ich von dem Geschenk, so, dass bei der erstbesten Gelegenheit gleich mit dem Bau begonnen wurde.

Der Bau… Ja… Also, jedem, der, wie ich, zwei kleine Terrorkatzen zu Hause hat, dem empfehle ich, dies nicht zu Hause zu machen. Ich war zum Glück gleich intelligent genug, dies nicht mal auszuprobieren. Aber ich erinnere hier nur an die kleinen Schrauben. Die sind schneller weg, als man denkt. Und in einem Katzenmagen haben sie bestimmt nichts verloren.

Ansonsten braucht der Bau vor allem eines: viel Geduld. Zumindest wenn man handwerklich genau so unbegabt ist, wie ich es bin. Und/oder zwei linke Hände hat. Ich verfüge über beides: handwerkliches Ungeschick als auch zwei linke Hände. Der Aufbau gestaltete sich also nicht einfach. Die Schrauben sind ja nun mal wirklich klein. Viel zu klein für meine Finger. Erschwerend kam hinzu, dass die Anleitung leider etwas zu wenig ausführlich war. Letzteres liess sich aber durch eine Internet-Recherche beheben. Wodurch wir auf der Lomography-Seite selber eine ausführlichere Anleitung fanden: mit Fotos und etwas mehr Erklärungen.

So gerüstet ging es dann also doch noch voran. Allerdings staffelweise. Ich erwähne es gerne nochmals: die kleinen Schrauben. Und ja, die treiben einen zur Verzweiflung. Und damit verliert man auch schon mal den letzten Rest an Geduld. Und es will einfach gar nichts mehr klappen. Deswegen mussten während dem Zusammenbau mal zwei kleinere Pausen eingelegt werden.

Und wenn dann endlich alles geschafft ist, dann kommt endlich der interessante Teil, oder kommen die interessanten Teile, wie man es nennen mag. Beginnen darf man mit dem Verzieren der Kamera. Im Paket mitgeliefert werden nämlich auch viele bunte Sticker, die man nun irgendwie auf der Kamera anbringen darf. Und dabei gilt bei mir natürlich: umso bunter umso besser. Also mussten irgendwie gleich mal alle Sticker verarbeitet werden. Und wenn es sich dabei auch noch anbietet, dass man das Österreichische Wappen irgendwie auf die Kamera kriegt, dann macht man das halt.

Das fertige Resultat sieht dann so aus:

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Wie gesagt: Hauptsache bunt. Und wem jetzt die Farbe Rosa fehlt: Es gab keine rosa Sticker. Sonst wäre sie selbstverständlich auch damit dekoriert.

In Benutzung ist die Kamera auch bereits. Wie dies sich anfühlt, bzw. wie es funktioniert, werde ich in einem anderen Bericht beschreiben.

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